Aufbruch nach bella sicilia!
Bevor 2021 unser Abenteuer endlich begann, hieß es erstmal: Wohnung räumen. Überall stapelten sich Kisten, Kleiderberge und Dinge, die wir ewig nicht gesehen hatten. Jedes Zimmer sah aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen… Wir wussten gar nicht, wo wir anfangen sollten. Zwischen Erinnerungen und längst vergessenen Schätzen kämpften wir uns durch den Dschungel aus Habseligkeiten. Trotz des Chaos versuchten wir, Ordnung zu schaffen und uns nicht komplett zu verlieren.
Unser gelber Zwerg?
Der wurde natürlich auch für den langen Ritt fit gemacht. Ein Ölwechsel hier, ein neuer Reifen dort – schließlich sollte er uns sicher an unser Ziel bringen. Dann hieß es: packen! Koffer, Taschen, Kisten – alles musste mit. Das Auto war am Ende so vollgestopft, dass nicht mal mehr ein Taschentuch reingepasst hätte. Noch einmal schlafen, und dann ging es los in unser großes Abenteuer!
Der Start in ein neues Kapitel
Nach einer kleinen Sitzprobe brachen wir mitten in der Nacht auf und verabschiedeten uns aus Deutschland. Bella Sicilia, wir kommen! Mit einem gut ausgeruhten Zwerg und viel guter Laune fuhren wir durch Frankreich und die Schweiz Richtung Italien. Das Radio spielte unsere liebsten Roadtrip-Songs und die Nachtstraßen wirkten beinahe magisch.
Vorbei an Mailand, hinein in die wunderschöne Toskana, wo wir natürlich noch etwas Wein-Nachschub auf einem unserer Lieblingsweingüter besorgen mussten (obwohl das Auto schon voll war!). Die sanften Hügel, gesäumt von Zypressen, begleiteten uns auf unserem Weg. Unser erstes Etappenziel war Rom. Nach einer langen, anstrengenden Fahrt erreichten wir endlich unsere Unterkunft – ein gemütliches Agriturismo mitten in der Natur. Perfekt, um unsere Akkus wieder aufzuladen. Zur Belohnung gönnten wir uns noch einen Mitternachtssnack mit hausgemachten Spezialitäten in der Taverna nebenan und dann ging es ab ins Bett. Wir mussten schließlich fit für die Weiterfahrt sein!
Endlich Sizilien!
Gut ausgeruht machten wir uns früh morgens von Rom aus auf den Weg nach Reggio Calabria. Die Fahrt war entspannt, mit einer kleinen Pause und ein wenig Zeit, um durch das Erinnerungsbuch unserer Freunde zu blättern. Neben netten Worten und Bildern fanden wir darin auch kleine Leckereien, die uns die Fahrt versüßten.
An der Küste angekommen, warteten wir in Villa San Giovanni auf die Fähre. Die atemberaubende Aussicht auf das Meer und die Berge Siziliens ließ die Vorfreude ins Unermessliche steigen. Der Wind wehte uns die salzige Luft um die Nase und wir konnten es kaum erwarten, endlich die Insel zu betreten. Auf der Fähre gab es endlich die ersten Arancini für uns! Das ließ das Gutelaune-Barometer sofort nach oben schnellen und brachte uns in die heiß ersehnte Sizilien-Stimmung.
Die letzten Kilometer von Messina nach Hause vergingen wie im Flug. Nach fast 2000 Kilometern und rund 40 Stunden waren wir endlich in Palma di Montechiaro angekommen. Zur Belohnung machten wir noch einen kurzen Abstecher an den Strand von Marina di Palma, wo wir barfuß durch den warmen Sand liefen und dem sanften Rauschen der Wellen lauschten, bevor wir den Abend entspannt auf der Terrasse mit einem Glas sizilianischem Wein ausklingen ließen.
Fazit: Ein unvergesslicher Roadtrip
Der Umzug nach Sizilien war ein echtes Abenteuer voller Herausforderungen, aber auch voller unvergesslicher Momente. Vom Chaos der Wohnung bis zur ersten Brise Meeresluft auf der Insel – jede Anstrengung hat sich gelohnt. Von da an hieß es: Neues Zuhause, neues Glück!
Hast Du auch schon einmal einen großen Umzug gewagt? Teile Deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!



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